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Meeresbande Zine #1 S.8 – S.10 Viele-Tanzen

16. Januar 2011

(Bilder anklicken zum Vergrößern)

Text:

Viele-Tanzen

Manchmal tanzen wir. Am liebsten auf Konzerten, weil wir da nicht alleine sind und nicht zu doll auffallen, aber am besten ist es, wenn es nicht allzu voll ist. Letztens war es perfekt, da hat sogar eine unserer Lieblingsbands gespielt, zusammen mit noch zwei anderen Bands, die auch beide supertoll sind!
Wenn wir tanzen, dann kommen oft andere raus, die sonst nicht rauskommen, manchmal kommen dann auch welche zum allerersten Mal raus (oder zumindest zum ersten Mal seit wir von den Täter_innen weg sind…). Wir „switchen“ viel beim Tanzen, was auch anstrengend und teilweise sogar frustrierend sein kann (siehe „Wir wollen auch mal RAUS!“). Einige kriegen immer alles mit, zum beispiel Leona, aber auch Beobachterinnen und sehr vieles bekommt auch Johanna mit.
Und oft ist es einfach wundervoll, zu sehen, wie die Kleinen beim Tanzen aufleben, wie sie sich austoben können, oder sich entdecken können. Oder die Umwelt entdecken können🙂 Eine von uns beobachtet sooo gerne Sachen. Sie stellt sich still und stumm an den Rand und guckt mit großen Augen… Früher durfte sie nicht gucken, wurde dafür bestraft – aber das ist jetzt vorbei! Und das ist sooo schön zu sehen. Und es fühlt sich auch einfach toll an, wenn wir wie eine „Familie“ tanzen und mehrere von uns gemeinsam da sind und oft auch gemeinsam entscheiden, wer was macht. Also wenn z.B. wer tanzen will, aber die Kleine beobachten will und wer anders auch tanzen will und noch wer anders nicht auffallen will… dann entscheiden wir z.B. dass die die tanzen wollen das auch dürfen, selbst wenn sie dann auffallen sollten und dass die Kleine versuchen soll, trotzdem zu beobachten. Manchmal klappt sowas. Manchmal klappt es auch, wenn wir uns vorstellen, dass wir (oder vielmehr einzelne von uns) was machen, wenn wir es nicht tatsächlich machen können. Also einmal gab es eine Blockade und wir konnten nicht tanzen, da waren wir sehr traurig! Aber dann haben wir uns vorgestellt, wir würden mit den anderen Menschen mittanzen und das hat so gut geklappt, dass es gar nicht schlimm war, dass der Körper am Rand saß…
Aber in letzter Zeit tanzen wir meistens richtig ausgelassen! Mal fröhlich, mal wütend, mal schreien wir auch den Text mit, mal ganz in uns gekehrt nur für uns selbst… voll schön…
Wir fragen uns, wie das von außen aussieht… wie das wirkt. Ob wir „kindisch“ wirken oder seltsam oder ob wir andere anstarren oder ob die „Wechsel/Übergänge“ anderen auffallen oder ob wir ganz normal wirken. Vielleicht fällt das alles ja von außen überhaupt nicht auf?

“In my heart, there are hoarded treasures, rusting in vaults.“

The revolution will make it possible for you to feel beautiful in your body, not because of it.

Most secrets are hidden in plain view…

But for the dancer, gravity is indispensable. She flies all the more gracefully for being born without wings

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