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Meeresbande Zine#2 S.2 – S.4 Geschenk von Meereskindern an lesende Kinder

16. Januar 2011

(Bilder Anklicken zum Vergrößern)

Text:

Geschenk von den Meereskindern an lesende Kinder

Große sagen es bitte den Kindern oder lesen es ihnen vor!

Wenn du das hier liest oder lesen willst und selbst ein betroffenes Kind bist, oder ein Innenkind oder ein inneres Kind – dann wollen wir dir was gerne schenken. Wir wollen dir schenken, dass du weißt, dass du OK bist und dass du nicht schuld bist. Weil das ist ganz wichtig zu wissen! Und es ist wahr. Und außerdem wollen wir dir sagen, dass es besser werden kann und bestimmt auch wird, falls es dir grade jetzt schlecht geht. Wir haben das früher auch nicht richtig glauben können. Wir haben immer nur was schlechtes erlebt. Und wir kannten gar nichts anderes. Das war ganz schlimm. Wir wussten nicht mal, dass es besser werden kann. Das das überhaupt geht.

Aber das geht. Und das wurde besser, sogar eigentlich fast von alleine als wir groß wurden. Weil die Täter, die helfen nie und die ändern sich auch nie. Auf die darf man nicht hoffen. Aber wenn ihr älter werdet, dann werden auch Große bei euch älter, und wenn der Körper erwachsen ist, dann könnt ihr weg gehen und euch in Sicherheit bringen. Und wenn ihr außen sicher seid, könnt ihr auch innen sicher werden. Aber das kann länger dauern als außen sicher werden. Aber das geht trotzdem und manchmal viel schneller als gedacht. Und das ist was ganz schönes, wie ein neues Leben. Ne, das IST ein neues Leben!  Ja, das ist Sonne sehen und Tanzen und Spielen und Seifenbubbels machen und Kinderbücher vor­gelesen bekommen und Malen und Lachen und lustige Anziehsachen anziehen. Und was leckeres essen, also zum Beispiel Brausepulver oder Bonbons oder Schokolade oder saure Gurken oder Johannisbeeren. Und das ist: Ich darf das machen, was ich früher nicht machen durfte! Ich darf frech gucken oder neugierig und ich darf mich verstecken wenn ich möchte. Ich muss nix machen was ich nicht will. Ich kann was sagen, wenn ich was sagen will und ich kann in den Arm genommen werden.

Und irgendwann, vielleicht, wenn ich möchte, kann ich ner Großen er­zäh­len, was mir passiert ist und dann weine ich und sie ist bei mir und dann geht der Schmerz langsam weg. Oder wenn ich drin stecke und den­ke, es passiert grade jetzt was Schlimmes, dann kommt sie und sagt mir, dass sie bei mir ist. Dass das jetzt nicht passiert. Und dann hilft sie mir da raus. Dann bringt sie mich in Sicherheit und gibt mir ein Kuscheltier oder bringt mich zu einer inneren Helferin und dann kann ich mich ein bisschen erholen. Und dann gucken sie, was ich brauche. Und wenn wir uns vorstellen, was ich brauche, dann kommen von innen Helfer und Helferinnen oder was auch immer ich grade brauche. Innen geht das, da können wir zaubern!

Wir wünschen dir, dass es für dich auch so schön wird, wie es für uns schon oft ist. Und dass für dich immer wer Liebes da ist! Manchmal sind auch andere Kinder für einen da oder Tiere oder Bäume oder Natur oder Sterne und der Mond. Der Mond war für eine von uns da.

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