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Meeresbande Zine #2, S. 15a Von den „bösen“ an die „Große“

11. Mai 2015

15a - Von den "Bösen" an die "Großen" (vor 16)

Ich hasse sie und sie soll wegbleiben, gleichzeitig will ich werden wie sie, so fröhlich, zufrieden, ja ich finde kaum die richtigen Worte dafür, das ist mir alles so fremd, eine andere Welt. Und deswegen will ich, dass sie meine/unsere Welt kennenlernt!!!

Sie würde auch den Tätern nichts glauben, gar nichts. Höchstens einige der Kleinen würden das, aber das wird eh nicht passieren. Die Angst, dass sich wer hier von den Tätern wieder einwickeln lassen würde, brauchen wir nicht zu haben.

Sie weiß auch schon eine Menge. Wenn ich ehrlich bin (bin ich aber oft nicht!) dann muss ich sagen, dass sie sich viel Mühe gibt und ich/wir ihr kaum eine Chance geben. Wir wollen einfach, dass sie leidet. Punkt.

Aber dahinter steht eigentlich der Wunsch, dass es uns ALLEN besser gehen soll!!! Auch uns bösen! Und das will die Große glaube ich sogar noch mehr als wir, weil wir Angst davor haben. Macht das Sinn, dass wir Angst davor haben, dass es uns besser geht? Wir haben Angst vor Veränderung…

einige „böse“

So, jetzt schreib ich „nicht-Böse“ mal was dazu. Ich wollte erstmal die anderen etwas schreiben lassen, deswegen habe ich mich bisher zurück­gehalten.

Ich finde nicht, dass ihr böse seid. Ich verstehe, dass ihr so reagieren musstet, wie ihr reagiert habt, dass ihr so werden musstet, wie ihr nun seid. Und ich weiß auch, dass ihr jetzt und in Zukunft anders reagieren könnt, wenn ihr das wollt. Ihr könnt euch verändern, wenn ihr das wollt. Ihr könnt sogar zufrieden werden und lernen, das Leben zu genießen. Ich würde euch gerne dabei helfen, wenn ihr mich lasst. Aber ich muss zugeben, dass ich auch Angst habe. Ja, ich habe auch Angst, dass ihr „mein“ Leben mitbestimmt. Ich habe Angst, „mein“ Leben zu teilen. Aber ich will mich dieser Angst stellen.

Ich kann verstehen, dass ihr möglicherweise Angst habt und dass ihr diese Angst nicht zugeben oder wahrhaben wollt, denn früher musstet ihr furcht­los und hart sein. Ihr habt „Schwäche“ verurteilt und verachtet. Das musste so sein, sonst hätten wir alle das damals wohl kaum überlebt.

Vielleicht kann es sich jetzt ändern. Denn das Außen ist jetzt sicher und unterstützend, wir müssen nicht mehr hart sein.

Ich möchte nicht, dass ihr mir oder den Kleinen oder sonst wem schadet, Angst macht, wen blockiert (außer es geht nicht anders) oder quält. Wenn ihr Einwände, Wünsche, Fragen oder Informationen habt oder sonst was zu sagen habt, könnt ihr auch mit mir reden.

Leona (die hofft, dass sie ihren Ansprüchen auch gerecht werden kann…)

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