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Meeresbande Zine #2, S. 43 – Steve Biko

15. Juni 2015

43 - Steve BikoSie internierte ihn in einem Gefängnis in der nahe gelegenen Stadt Port Elizabeth. Während der anschließenden Verhöre im „Police-Room 6-1-9“ wurden ihm durch Foltermaßnahmen schwere Kopfverletzungen zugefügt.

Am 11. September wurde Biko nackt und bewusstlos in einem Polizeiwagen mehr als 1000 Kilometer nach Pretoria transportiert. Dort starb er in der folgenden Nacht an seinen Verletzungen im Gefängniskrankenhaus. Am 13. September 1977 wurde sein Tod bekannt gegeben. Justizminister James Kruger behauptete zunächst, der Tod sei Folge eines Hungerstreiks. Eine gerichtlich angeordnete Untersuchung im November 1977 zeigte jedoch, dass Biko an den Folgen seiner Verletzungen gestorben war, die ihm in Port Elizabeth zugefügt worden waren. Zuvor hatte ein Bericht der Journalistin Helen Zille in der Tageszeitung Rand Daily Mail die Öffentlichkeit über die wahren Umstände von Bikos Tod aufgeklärt.[1]

Zu einer Anklage wegen Mordes oder Totschlags kam es gleichwohl nicht.

Reaktionen

Die brutalen Umstände von Bikos Tod führten zu einem weltweiten Aufschrei. Biko wurde zu einem Symbol der Widerstandsbewegung gegen das Apartheid-Regime. Die südafrikanische Regierung belegte in Folge der Ereignisse eine Reihe von Personen und Organisationen mit einem „Bann“, darunter unter anderem auch den Journalisten Donald Woods, der die Umstände von Bikos Tod mit aufgedeckt hatte. Der UN-Sicherheitsrat reagierte mit einem Waffenembargo gegen Südafrika.

Rezeption

Donald Woods informierte über das Schicksal Bikos in seinem Buch Steve Biko – Stimme der Menschlichkeit. Richard Attenborough drehte nach diesem Buch 1987 den Film Schrei nach Freiheit.

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The accepted wisdom in the field during my training was that clients with truly terrible childhoods – relentless abuse and neglect – resulting in flagrant symptoms needed a therapist to construct functioning egos for them, virtually from scratch; they simply didn’t have the psychological wherewithal to do the job themselves. But even those clients, once they experienced a sense of their own core, began to take over and acquire what looked like real ego strength on their own, without my having to shovel it into them. And yet, almost no Western psychological theories could explain where this newfound and quite amazing ability to contain and understand their inner turmoil had come from.“ – Richard Schwartz

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