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Über Zines

Was ist überhaupt ein Zine? Hier gibt es eine Beschreibung (leider nur auf englisch).

Eine Definition dafür, was ein Zine eigentlich ist, ist sehr schwierig. Das Wort kommt von „fanzine“ oder „magazine“, wobei fanzine aus den Worten „fan“ und „magazine“ zusammengesetzt ist. Zine ist die Abkürzung dafür, aber ein Zine ist etwas anderes als ein Magazin. Es ist ein d.i.y.-Heft (do it yourself – mach’s selber) und wird nicht gemacht, um Geld damit zu verdienen – meist werden Zines für den Selbstkostenpreis verkauft oder umsonst verteilt. Sie werden häufig von einer Person (oder auch von einer Gruppe) allein hergestellt, es gibt keine „Zine-Profis“ für Autor_innen, Illustrator_innen, Chef_innen, Werbeleute oder sonstwas. Eine sehr beliebte Methode ist es, Texte und Bilder per „cut and paste“ mit Schere und Kleber anzuordnen. Auch Schreibmaschinen (und/oder Handschrift) haben Stil! Meist werden Zines kopiert, manchmal auch gedruckt, häufig mit Tackernadeln zu Heften gebunden. Aber es gibt auch wunderschöne Zines, die handgebunden werden. Manche werden gefaltet und nicht gebunden oder getackert. Für manche Zines gibt es Umschläge. Manche sind in Farbe, viele aber schwarz-weiß. Manche haben handgemachte Siebdrucke oder sind mit Schablonen besprüht.

Unser bisher einziges Zine haben wir hauptsächlich am Computer geschrieben, mehrere Seiten haben wir aber mit Schere und Kleber „formatiert“. Einige Bilder haben wir aus dem Internet geklaut, andere aus Zeitschriften oder von Werbung oder Flugblättern ausgeschnitten. Nachdem wir uns dann entschieden hatten, was rein soll und was nicht, die Texte und Bilder fertig waren und die Seiten gestaltet waren, haben wir uns die Reihenfolge der Seiten überlegt. Außerdem gibt es pro Zine zwei Zugaben: Eine selbstgeschriebene Kindergeschichte und ein (dünnes) Zine, das nicht von uns selbst ist, wir aber passend finden. Damit sind wir dann zum Copy-Shop gegangen, wo das Ganze 200 mal kopiert wurde und auch gleich zusammengetackert wurde.  Zwei Tage später (oder so) hatten wir zwei große, schwere Kartons voller Meeresbande-Zines, die wir  per Bus und Bahn nachhause schleppen durften! Juhu! Wir waren grade rechtzeitig zum Zinefest in Mühlheim im April 2009 fertig!

Hm, das ist jetzt wahrscheinlich noch keine sehr gute Definition von Zines… Wahrscheinlich müssen Zines auch gar nicht definiert werden.

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